Die Hundeschule

Die Hundeausbildung bei Hunde Helfen beginnt da, wo andere aufhören und gliedert sich in insgesamt 3 Bereiche:

1. Das Alltagstraining


2. Die Problemlösung


3. Die Ausbildung zur tiergestützten Arbeit (Besuchs-, Schul- und Therapiehund)


 

1. Das Alltagstraining:

In unserer heutigen Gesellschaft wird es immer wichtiger, den Hund gründlich und fachkundig auf alle Situationen die uns im Alltag begegnen können vorzubereiten, um in unserem Hund einen zuverlässigen Begleiter zu haben.

 

Für den ambitionierten Hundebesitzer bietet Hunde Helfen deshalb vom Kennenlernen von besonderen Alltagssituationen (Menschen mit Gehhilfen, Geräuschdesensibilisierung, Bodenarbeit zur besseren Körperbeherrschung) über Stadt- und Geschäftsbesuche bis hin zu Bus-, Bahn- und Bootsfahrten ein breites Spektrum an.

 

  • Hund im Geschäft
    Hunde aller Altersklassen arbeiten hier nach ihren persönlichen Möglichkeiten zusammen. Besonderes Augenmerk richtet Hunde Helfen dabei auf den Spaß und die Freude bei der Arbeit und die Vermeidung von Überforderungen. Dabei geht es ebenso um das Kennenlernen der unterschiedlichsten Türen (Glastüren, selbstöffnende Türen, Drehtüren) wie um verschiedenste Untergründe (Gitterroste, glatte Böden usw.) und das souveräne Meistern von Hell-Dunkel-Kontrasten, Luftschleusen und Geräuschkulissen. Ziel der Arbeit ist ein Mensch-Hund-Team das gelernt hat, sich aufeinander zu verlassen und einander zu vertrauen.

 

Bei Interesse berate ich Sie gerne telefonisch. Meine Telefonnummer finden Sie unter dem Punkt „Kontaktdaten“.

 

2. Die Problemlösung

Zusätzlich bietet Hunde Helfen allen Hundebesitzern Hilfe an, die mit der Ausbildung ihres Hundes an Grenzen stoßen. Wenn ihr Hund Marotten entwickelt hat, die Sie nicht dulden können oder wollen, wenn der Alltag mit Ihrem Hund nicht mehr von Spaß und Freunde sondern von Frust und Ärger geprägt ist hilft Hunde Helfen Ihnen wieder auf den richtigen Weg.

 

In Einzelstunden arbeiten wir entweder auf meinem abgeschirmten Übungsgelände am Ergon-Ausbildungszentrum und stellen die Probleme kontrolliert nach oder auch direkt dort, wo Ihre Probleme entstehen und Sie nicht weiterwissen. In ausführlichen Gesprächen zeigt Hunde Helfen Ihnen den Weg auf, um mit Ihrem Hund wieder zu einem Team zu werden.

 

Bei Interesse berate ich Sie gerne telefonisch. Meine Telefonnummer finden Sie unter dem Punkt „Kontaktdaten“.

 

3. Die Ausbildung zur tiergestützten Arbeit:

Die tiergestützte Arbeit findet immer mehr Anhänger. Daher ist es Hunde Helfen ein besonderes Anliegen, die Qualität der Ausbildung extern prüfen und bestätigen zu lassen. Die von Hunde Helfen angebotene Ausbildung zum Besuchs-, Schul- und Therapiehundeteam entspricht den Anforderungen der ESAAT (europäischer Dachverband für tiergestützte Arbeit) und wurde in einem 9-monatigen Verfahren geprüft und akkreditiert. (Weitere Infos zur Akkreditierung finden Sie unter dem Punkt „ESAAT“. )

 

Grundsätzlich sind alle Hunderassen und deren Mixe für den Einsatz in der tiergestützten Arbeit geeignet. Ein Eingangstest stellt vor Ausbildungsbeginn eine generelle Eignung sicher und die umfangreiche Ausbildung gewährt Mensch und Hund die nötige Sicherheit.

 

3.1 Die Besuchshundeausbildung:

Therapiegruppe Die Besuchshunde arbeiten zusammen mit ihren Besitzern ehrenamtlich in Kindergärten und Schulen, in Alten- und Pflegeheimen, in psychiatrischen Anstalten, in Reha-Einrichtungen, Hospizen u.ä. Sie besuchen dort die Menschen, nehmen Kontakt zu Ihnen auf, arbeiten als Animateur in Bewegungsgruppen, geben Einblicke in ihre Körpersprache, lassen sich anfassen und streicheln.

 

Der Kerngedanke der Ausbildung bei Hunde Helfen ist dabei nicht nur der Besuch einer Institutionen mit einem freundlichen Hund, sondern eine fundierte theoretische und praktische Ausbildung für Hundeführer und Hund, um den Besuch für alle Seiten zu einem Erfolg zu machen.


Im Rahmen der Ausbildung gehen wir auch gemeinsam einmal in eine Einrichtung, so dass das zukünftige Besuchshundeteam die ersten Erfahrungen nicht auf sich alleingestellt machen muss.


Um die umfangreichen Themengebiete zu vermitteln bietet Hunde Helfen die Ausbildung zum Besuchshund in insgesamt 5 Seminarblöcken an. So kann jeder Hundebesitzer entscheiden, mit wie viel Wissen er in den Besuchshundeeinsatz starten möchte. Jeder Seminarblock beinhaltet Theorie und Praxis, dauert ca. 4 Stunden und schließt mit einer Teilnahmebestätigung. Die Seminarblöcke sind so konzipiert, dass sie aufeinander aufbauen.

    Seminarblock 1

    - Grundlagenprüfung für den Hund

    - rechtliche Grundlagen


    Seminarblock 2

    - Besuchsvorbereitungen

    - Durchspielen eines Besuches


    Seminarblock 3

    - Lerntheorien des Hundes

    - Erkennen von Stresssignalen beim Hund

    Seminarblock 4

    - Phasen der tiergestützten Begegnung

    - Besuch einer Einrichtung


    Seminarblock 5

    - analoge und digitale Kommunikation

    - Krankheitsverläufe


    Prüfung (freiwillig)

    - mündliche Prüfung (ca. 15 min.)

    - praktische Prüfung in einer Einrichtung

     

 

Der Preis pro Seminarblock beträgt 90,00 €, die Prüfungsgebühren betragen 50,00 €. Nach bestandener Prüfung darf das Team die Bezeichnung Besuchshundeteam (ESAAT) führen und der Hund kann eine entsprechende Kenndecke tragen.

 

Auch nach bestandener Prüfung steht Hunde Helfen bei Fragen und Problemen gerne zur Verfügung. Einmal jährlich treffen sich die Teams, berichten von ihren Erfahrungen und tauschen sich gegenseitig aus.

 

Bei Interesse berate ich Sie gerne telefonisch. Meine Telefonnummer finden Sie unter dem Punkt „Kontaktdaten“.

 

3.2 Die Schulhundeausbildung:

Das Wort Schulhund ist an sich schon fast selbsterklärend. Die Ausbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Erzieher in Schulen und Kindergärten o.ä., der Hund soll in diesen Fällen aber nicht, wie bei der Therapiehundeausbildung, dauerhaft und regelmäßig den Hundeführer begleiten.

 

Der Hund kann in diesen Fällen eingesetzt werden, um z.B. hyperaktiven Kindern durch sein Verhalten Grenzen aufzuzeigen, er ist Freund und Tröster. Der Hund kann aber auch das Selbstbewusstsein fördern, indem die Kinder sich Aufgaben stellen und diese auch bewältigen. So kann das Führen des Hundes an der Leine durch einen Slalom-Parcours schon eine große Herausforderung sein.

 

Für den Einsatz sind in der Regel die Basisziele den richtigen Umgang mit dem Hund zu vermitteln und Übungen im Bereich der Bewegungskoordination (Motorik und Feinmotorik) sowie des sprachlichen Ausdruck (Aussprache und Vokabularium) anzubieten.

  • Ein Kind streichelt einen kleinen Hund

Zusätzlich regt der Besuch zur gegenseitigen Rücksichtnahme, Fürsorge und Übernahme von Verantwortung an. Soziale Kompetenz bekommt für die Kinder u.U. eine neue Bedeutung, wird erlernt und verstanden.

 

Der Kontakt mit dem Hund ermöglicht eine ganzheitliche Entwicklung, die Kinder werden sowohl in ihren kognitiven, als auch in ihren emotionalen Fähigkeiten gleichermaßen gefördert und gefordert.

 

Neben der theoretischen Ausbildung wird hier besonderer Wert auf die die Praxis und eine gute Belastbarkeit des Hundes bei Lärm, Enge und Hektik gelegt. Ausbildungsinhalt ist auch eine Begleitung des Schulhundeteams im Alltag.

 

Die Schulhundeausbildung umfasst 10 Module mit jeweils ca. 4 Stunden. Im ersten Modul wird eine Eingangsprüfung abgelegt, die die grundsätzliche Eignung des Teams bewertet.

 

Der Hundeführer legt eine mündliche Prüfung ab und das zukünftige Schulhundeteam muss zwei praktische Prüfungen bewältigen.

 

Der Preis für die Ausbildung beträgt 90,00 € pro Modul, die Prüfungsgebühren betragen 120,00 €. Jedes Modul ist einzeln buchbar. Nach bestandener Prüfung darf das Team die Bezeichnung Schulhundeteam (ESAAT) führen und der Hund kann eine entsprechende Kenndecke tragen.

 

Auch nach bestandener Prüfung werden die Schulhundeteams weiter betreut. Einmal jährlich findet eine Fachkreistagung satt, zu der alle interessierten Teams herzlich eingeladen sind. Alle 2 Jahre findet eine Re-Evaluierung der Fähigkeiten statt, in der das Team seine theoretischen und praktischen Fähigkeiten unter Beweis stellt.

 

Bei Interesse berate ich Sie gerne telefonisch. Meine Telefonnummer finden Sie unter dem Punkt „Kontaktdaten“.

 

3.3 Die Therapiehundeausbildung:

Die Therapiehundeausbildung ist als berufsbegleitende Weiterbildung für therapeutische und pädagogische Fachkräfte konzipiert. Das Ziel der Ausbildung ist die Befähigung zum professionellen Einsatz von Hunden in Therapie, Pflege oder Pädagogik.

 

Mädchen im Rollstuhl mit HundWährend der Ausbildung lernt der Hundeführer die Einsätze seines Hundes zu planen, auszuführen und anschließend zu bewerten. Dabei ist es Hunde Helfen besonders wichtig, die Bedürfnisse des Hundes stets im Blick zu behalten und jede Überforderung zu vermeiden. Der Hundeführer erlangt theoretische Kenntnisse über gesetzliche und rechtliche Grundlagen, über die Besonderheiten der Mensch-Tier-Beziehung unter den Gesichtspunkten der Verhaltensbiologie und der Veterinärmedizin, über Krankheitsbilder und -verläufe aus den jeweiligen Einsatzgebieten und lernt, die Arbeit seines Hundes zu bewerten und zu dokumentieren. Bei Interesse informiere ich Sie gerne im Einzelnen über die Inhalte der Theorie.

 

Für den Hund beinhaltet die Ausbildung eine souveräne Bewältigung aller Alltagssituationen. Der Hund erarbeitet sich selbständig Problemlösungen, um später auch mit unbekannten Situationen zurechtzukommen. Es werden spezielle Kommandos erarbeitet, die der Hund während der Arbeit einsetzt, um besser auf die Bedürfnisse der Menschen einzugehen.

 

Die Ausbildung umfasst ca. 220 Stunden Theorie und ca. 100 Stunden Praxis.

 

Zum einen wird die Ausbildung in so genannten Blockseminaren angeboten. Hier findet die Ausbildung montags bis freitags in insgesamt 5 Blöcken statt. Alternativ hierzu wird die Ausbildung auch als Wochenendseminar angeboten. Der Unterricht findet in diesem Fall samstags und sonntags bzw. freitags bis sonntags an insgesamt 11 Wochenenden statt (3 x 3 Tage und 8 x 2 Tage).

 

Jede Unterrichtseinheit ist einzeln buchbar.

 

Parallel zu seiner Ausbildung leistet der Teilnehmer ein Praktikum in einer Einrichtung. Für dieses Praktikum wird vom angehenden Therapiehundeführer mit der Unterstützung des Ausbilders ein Konzept entwickelt

 

Der Preis für die Blockseminare betragen 500,00 € pro Unterrichtseinheit. Der Preis für das Wochenendseminar beträgt für die 2-tägigen Blöcke 220,00 € und für die 3-tägigen Einheiten 340,00 €.

 

Die gesamte Ausbildung erstreckt sich über 12 - 14 Monate.

 

Während der Ausbildung absolviert das Team insgesamt vier Praxistests und zwei schriftliche Prüfungen. Die Prüfungsgebühren werden gesondert berechnet. Nach bestandener Prüfung darf das Team die Bezeichnung Therapiehundeteam (ESAAT) führen und der Hund kann eine entsprechende Kenndecke tragen.

 

Auch nach bestandener Prüfung werden die Therapiehundeteams weiter betreut. Einmal jährlich findet eine Fachkreistagung satt, zu der alle interessierten Teams herzlich eingeladen sind. Alle 2 Jahre findet eine Re-Evaluierung der Fähigkeiten statt, in der das Team seine theoretischen und praktischen Fähigkeiten unter Beweis stellt.

 

Bei Interesse berate ich Sie gerne telefonisch. Meine Telefonnummer finden Sie unter dem Punkt „Kontaktdaten“.